Zur Erinnerung

on Montag, 11. Dezember 2017
Alle gezeigten Schmetterlinge habe ich in unserem Garten aufgenommen, nicht etwa bei diversen Ausflügen. Ich wusste selbst nicht, wie artenreich 3000qm nicht allzu gepflegter Garten sein kann :-).

Heute gibt es zuerst ein Exemplar aus der Familie der Bläulinge, nämlich den Kurzschwänzigen Bläuling. Bestimmen lässt er sich eigentlich erst beim Betrachten der Fotos, denn die kleinen "Zipfel" an den Flügeln sind beim Fotografieren selbst kaum zu sehen. Diese kurzen Schwänze unterscheiden ihn auch vom Hauhechelbläuling. Besonders freute ich mich über das Foto rechts unten - da gelang es mir ein Männchen (blau) UND ein Weibchen (braun) auf ein Foto zubekommen:


Das Landkärtchen war häufig im Garten anzutreffen. Ich habe leider ausschließlich Falter in ihrer Sommerform vor die Kamera bekommen. Die Frühlingsform ist orangebraun. Vielleicht gelingt mir ein Foto davon ja im kommenden Frühjahr. Warum die beiden Formen unterschiedlich gefärbt sind, musste ich nachschlagen. Das hat mit der Tageslänge und der Temperatur während der Entwicklung zu tun. Die Raupen ernähren sich ausschließlich von der Großen Brennessel:

Nur zweimal fand ich einen Magerrasen-Perlmutterfalter im Garten. Auf der Gefährdungsliste stehen diese Schmetterlinge nicht. Die Raupennahrung sind Veilchen und Stiefmütterchen:

Winterlich ....

on Samstag, 9. Dezember 2017
.. fanden wir den Garten beim gestrigen Besuch vor. Hier in der Stadt ist der Schnee von Ende November schon ganz weg. Im Garten war alles noch weiß - und der Zugang zum Haus gefährlich eisig. Der Ehemann hätte sich fast hingelegt.
Hier ein paar Eindrücke vom Garten mit Schneedecke:

Heute ....

on Freitag, 8. Dezember 2017
.. geht es für einen Kurzbesuch in den Garten. Die Salzsäckchen im Haus müssen getauscht werden. Dann noch ein rascher Rundgang, ob alles in Ordnung ist und die Vogelfutterstationen befüllen - das wird uns wahrscheinlich reichen und wir werden dann flott den Rückzug antreten ;-).

Schmetterlinge wird es heute keine geben zum Fotografieren ;-), aber hier zeige ich euch wieder einige vom vergangenen Sommer:

Der Kleine Kohlweißling war auch im Garten anzutreffen. Diese Falter sind fast überall anzutreffen, sie bevorzugen keinen bestimmten Lebensraum. Kreuzblütler sind bei den Raupen begehrt:

Nur ein einziges Mal sah ich den Kleinen Perlmutterfalter im Garten. Zum Glück war da die Kamera mit dabei und er ließ sich auch ablichten. Verschiedene Veilchen-Arten im Garten fördern das Vorkommen, denn die sind bei den Raupen beliebt:

Weitaus häufiger besuchten uns Kleine Wiesenvögelchen. Sie sehen entfernt dem Großen Ochsenauge ähnlich, sind aber viel viel kleiner. Die Raupen bevorzugen unterschiedliche Gräser-Arten. Wer sich fragt, was aus dem Falter auf dem Foto links unten geworden ist: Ich habe ihn aus dem Spinnennetz befreit und er ist dann davongeflogen :-):

Ich hoffe, ...

on Dienstag, 5. Dezember 2017
... ihr habt noch nicht genug von Schmetterlingsfotos. Denn es kommen noch einige mehr.
Zunächst der Heidespanner. Er gehört zur Familie der Spanner und ist weit verbreitet. Die Raupen fressen verschiedene Schmetterlingsblütler:

Nun ein Falter, der bei uns im Garten sehr häufig zu sehen war. Vor allem auf dem riesigen Schmetterlingsflieder neben dem Haus sind die Kaisermäntel anzutreffen. Die Raupen mögen Brom- und Himbeeren und Veilchen. Wer sich wundert, dass manche Exemplare so "zerfleddert"aussehen, das nennt man in der Fachsprache "abgeflogen". Diese Falter sind dann schon älter, auch die Farben verblassen:

Nicht nur der Große Feuerfalter, auch der Kleine Feuerfalter war in unserem Garten zu finden. Ich finde ihn einfach nur niedlich und netterweise posierten diese kleinen Schmetterlinge immer sehr geduldig für mich ;-). Die Gefährdung droht in Österreich nicht. Die Raupen fressen Ampfer-Arten:


Der Hauhechelbläuling ...

on Sonntag, 3. Dezember 2017
... ist zwar winzig, aber eindeutig einer meiner Favoriten. Die verschiedenen Bläulinge sind nur schwer zu unterscheiden. Der Hauhechelbläuling findet sich in den verschiedensten Lebensräumen. Die Raupen mögen Schmetterlingsblütler (z. B. verschiedene Kleearten).
Diesen kleinen Faltern bin ich wohl am häufigsten quer über das Grundstück nachgejagt. Dementsprechend groß ist die Auswahl an schönen Fotos. Das Männchen ist übrigens das mit der blauen Flügeloberseite, die Weibchen haben braune Oberseiten:
Sie sind doch einfach bezaubernd oder?

Mehr Schmetterlinge

on Donnerstag, 30. November 2017
Zuerst zwei Arten, die häufig anzutreffen sind.
Zum einen der Große Kohlweißling aus der Familie der Weißlinge. Ich finde die Unterscheidung zwischen Großem und Kleinen Kohlweißling ziemlich schwierig. Die Raupen ernähren sich von Kohlarten, Kresse und vielem mehr:
Das Große Ochsenauge - ein Edelfalter - war der im letzten Sommer am häufigsten fotografierte Falter österreichweit. Er ist weit verbreitet und bevorzugt keine besonderen Lebensräume. Die Raupen mögen verschiedene Grasarten:
Und am Schluss noch ein Falter aus der Familie der Weißlinge, nämlich ein Grünader-Weißling. Dieser Schmetterling war nur selten in unserem Garten anzutreffen. Kreuzblütler im Garten fördern das Vorkommen, denn das ist die bevorzugte Raupennahrung:
Im nächsten Post gibt es wieder nur einen Schmetterling - einen meiner erklärten Lieblinge ;-).

Weil er gar so schön ist ....

on Dienstag, 28. November 2017
.... bekommt der Große Feuerfalter einen Post für sich alleine. Gefährdet ist dieser Schmetterling in Österreich nicht, steht aber auf der internationalen Liste der geschützten Arten.
Die Raupen ernähren sich von verschiedenen Ampfer-Arten.

Ich hatte einige Male das Glück, einen Großen Feuerfalter vor die Kamera zu bekommen - und zwar sowohl Männchen als auch Weibchen. Die Männchen haben leuchtend orangefarbene Flügeloberseiten, bei den Weibchen sind die hinteren Flügel dunkel. Ich finde gerade diesen Falter besonders bezaubernd. Er war übrigens nie auf den Schmetterlingsfliedern zu finden, sondern immer in der Wiese: