Dunkelrosa und pink

on Donnerstag, 15. Dezember 2016
Diese beiden Farben werden in den nächsten beiden Posts das Thema sein.
Den Anfang macht die Ramblerrose "American Pillar" (van Fleet 1902). Sie gedieh eigentlich prächtig - bis zur vergangenen Saison. Da waren dann plötzlich alle Blätter gelb und die meisten Triebe dürr. Ich denke, dass da eine Wühlmaus am Werk war. Also habe ich sie nach der Blüte ganz zurückgeschnitten (blutenden Herzens!!!!) und hoffe nun, dass sie im Frühjahr neu austreibt. Sonst muss ich sie ersetzen, denn eigentlich war das DER Blickfang auf den Rosenbögen auf dem Weg in den Rosengarten.

Die englische Rose "Friendship" (Dickson 1938) habe ich von meiner Tochter geschenkt bekommen. Bisher hatte ich mit ihr einige Probleme was die Anfälligkeit für Krankheiten betrifft. Im letzten Jahr allerdings wuchs sie sehr gut und blühte auch oft.

Weiter geht es mit einer Beetrose, nämlich "Gärtnerfreude" (Kordes 1999). Sie blüht dauerhaft, ist gesund - einziger Nachteil: viele, besonders spitze Stacheln.

Die Probleme, die ich mit anderen Austin-Rosen hatte (z.b. Winchester Cathedral, die ich entsorgt habe), treffen eindeutig nicht auf "Gertrude Jekyll" (Austin 1986) zu. Sie wächst supergut an einem Obelisken, ist sehr gesund und blüht fast durchgehend. Und sie duftet stark!

Weil die Frau Gärtnerin manchmal nicht richtig lesen kann, landete "Hermitage" (Nirp 2003) im Garten. Denn eigentlich wollte ich "Heritage" kaufen (die dann später dank meiner Tochter eh dazu kam). Hermitage ist eines meiner Sorgenkinder. Wenige Blüten, meist kahl - nicht besonders ansehnlich. Eigentlich steht sie auf meiner "Abschussliste".

Ganz anders die historische Rose "Ispahan". Sie ist in der Reihe der historischen Rose, die, die am besten gedeiht. Der Strauch ist schon recht groß und sie blühte in diesem Jahr wunderschön. Auch blieb sie die gesamte Saison von Krankheiten verschont. Besonders liebe ich ihren starken Duft!

Ein Muttertagsgeschenk meiner Kinder war "Lady of Megginch" (Austin 2006). Lang war sie eher mickrig, in diesem Jahr wurde sie endlich sowas wie ein Strauch ;-). Allerdings schreit sie auch bei jeder Blattkrankheit laut "HIER".

Die letzte Rose für diesen Post ist "Leonardo da Vinci" (Meilland 1994). Sie war eine der ersten Rosen, die ich gepflanzt habe. Im nächsten Frühjahr muss ich sie gut zurückschneiden und ihr etwas mehr Freiheit verschaffen, denn hier haben sich rundum einige Akeleien breit gemacht, die ihr schon zu nahe rücken.

1 Kommentare:

Hexenrosengarten hat gesagt…

Liebe Verena,
auch diese Rosen sind wunderschön!
Gertrude Jeckyl wächst seit diesem Jahr auch bei mir im Garten, ich hoffe, sie entwickelt sich so gut wie bei Dir.
Ispahan ist ein absoluter Wahnsinn bei mir, wenn deine noch so wuchsfreudig wird, wie sie bei mir ist, mache dich auf etwas gefasst. Vielleicht musst Du sie später etwas hochbinden, während der Blüte hängt sie schon sehr über. Aber sie ist wundervoll.
Für deine American Pillar drücke ich Dir die Daumen.
Bei mir hat es wohl meinen rotblättrigen Holunder erwischt, auch er hat im letzten Jahr so gelitten und ich hoffe, dass er sich wieder berappelt. Den groß gewachsenen Strauch (an der Gartengrenze, also als Sichtschutz gepflanzt) würde mich schon sehr schmerzen.
Schöne Tage noch bis Weihnachten und herzliche Grüße
Christine