Richtig kalt ...

on Samstag, 28. Januar 2017
.. ist dieser Januar. Die Webcam, die sich in der nächsten größeren Stadt befindet, zeigt, dass in der Gegend, wo unser Garten ist, so gut wie kein Schnee liegt. Ich hoffe, den Pflanzen ist es nicht zu kalt und sie überstehen den Winter gut auch ohne schützende Schneedecke!!!

Inzwischen wälze ich meine Rosenbücher und warte auf den Beginn der Gartensaison:

Der letzte Rosen-Rückschau-Post

on Montag, 23. Januar 2017
Zuerst noch Rosen, die mir durch die Lappen gegangen sind beim Zeigen - wieso auch immer. Vielleicht liegt es einfach daran, dass ich so viele Rosen habe ;-).

Da wäre einmal "Ghislaine de Feligonde" (Turbat 1916). Sie ist noch ganz neu und relativ klein. Da sie als kleinwüchsige Ramblerrose gilt, hoffe ich, dass sie für den weißen Pavillon genau richtig gewählt ist.

 Eine meiner Lieblingsrosen ist "Jacques Cartier" (Moreau-Robert 1868). Sie blüht sowohl weiß als auch ziemlich intensiv rosa auf einem Strauch. Eigentlich dachte ich ja, es gibt entweder weißblühende oder rosablühende Sorten, aber tja....

Weiters stehen im Garten, blühten aber (noch) nicht:
- Die Kletterrose "Blaze Superior" (Jackson und Perkins 1954), die ich erst 2016 gepflanzt habe und eigentlich starkwüchsig sein sollte. Mal sehen, ob ihr das 2017 einfällt, denn bisher wuchs sie gar nicht und fiel nur durch das Verlieren des Laubs auf.
- Die historische Strauchrose "Zigeunerknabe" (Geschwind 1909), die auch noch ganz neu ist und deswegen noch nicht geblüht hat
- Die Edelrose "Barcelona" (Kordes 1932), die im Frühjahr entsorgt werden wird, da sie nicht will wie ich


Und hier noch die Rosen, von denen ich mich 2016 verabschiedet habe. Sie alle waren entweder zu mickrig oder zu krankheitsanfällig und wurden deswegen ausgegraben:





Noch ein paar mehrfarbige Rosen...

on Freitag, 20. Januar 2017
... kann ich euch zeigen.
Die Edelrose "Nostalgie" gehört zu den ersten Rosen, die ich in den Garten gepflanzt habe. Ich mag sie immer noch gerne. Im vergangenen Jahr blühte sie auch recht eifrig.

Wenig Glück hatte im letzten Jahr die Rose "Pretty Kiss". Mehrere Male habe ich beim Auslichten ungewollt neue Triebe übersehen und gekappt. Daraufhin war sie wohl böse und warf alle Blätter ab. Im nächsten Jahr muss ich besser auf sie achtgeben!

Als sehr gesunde Rose wir die "Rosa versicolor" beschrieben. Da kann ich leider gar nicht zustimmen. Meist ist meine Pflanze kahl. Auch beim Blühen hielt sie sich im letzten Juni sehr zurück.


Zum Schluss noch eine Rose, die eigentlich nicht in diesen Post passt, die ich aber leider beim Zeigen der gelben Rosen übersehen habe:
Die Beetrose "Olympic Palace" (Poulsen 2000) habe ich als Hochstämmchen. Sie ist noch ganz neu im Garten und blüht irgendwie zwischen gelb, apricot und orange.

Nun folgt in den nächsten Tagen noch ein Post meine Rosen betreffend und dann habt ihr den Rückblick überstanden ;-).

Mehrfarbige Rosen...

on Freitag, 13. Januar 2017
... und Rosen, die ich nicht einer Farbgruppe so eindeutig zuordnen konnte, sind heute an der Reihe.
Erst 2016 gesetzt habe ich die Beetrose "Abigaile" (Tantau 1988). Daher kann ich noch nicht allzu viel über sie erzählen. Die Blüten finde ich auf alle Fälle sehr schön. Leider war sie in ihrer Saison im Garten sehr anfällig für Blattkrankheiten. Mal sehen, wie sie sich weiter entwickelt.

Noch so eine Rose, die dauernd kahl dastand, ist "Cocktail" (Meilland 1957). Auch sie wurde aber erst 2016 gepflanzt und ich hoffe doch, dass sie sich noch besser entwickelt. Sie war nämlich die ganze Saison über sehr mickrig und wuchs kaum. Dabei gefallen mir ihre leuchtendroten Blüten mit der gelben Mitte sehr.

Die Malerrose "Edgar Degas" (Delbard 2002) habe ich schon lange im Garten. Trotzdem ist sie winzig und mag nicht wachsen. Ich werde sie im Frühjahr mal von den rundum wuchernden Akeleien befreien und hoffe, dass das nützt. Denn eigentlich mag ich sie sehr gern.

Eine ganz neue Züchtung ist die Beetrose "Firebird" (Kordes 2015). Sie ist noch recht klein und war recht gesund.

Mit der Rose "Kronenbourg" (Synonym Flaming Peace, McGredy 1966) möchte ich den heutigen Post beenden. Diese Rose ist ein Überlebenskünstler. Sie wurde beim Baumschnitt übersehen, mit Ästen zugeschüttet - sie hat alles überlebt ;-). Im Frühjahr muss ich sie stark zurückschneiden, denn sie neigt dazu, zu stark in die Höhe zu schießen.

To be continued....




Ich sehe rot ;-)

on Samstag, 7. Januar 2017
Der heutige Post widmet sich den roten Rosen im Garten.
Die Kleinstrauchrose "Candia Meidiland" (Meilland 2007) habe ich schon länger und sie wächst und gedeiht gut. Trotz Blattkrankheiten steht sie eigentlich nie ganz kahl da. Ich mag ihre einfachen Blüten sehr gern.

In die Fichten wachsen soll die Ramblerrose "Chevy Chase" (Hansen 1939). Sie blüht in Büscheln, die Blüten sind eher klein. Ich bin noch nicht sicher, ob das klappt damit, dass sie die Fichten erklimmen soll. Die spitzen Fichtennadeln sorgen nämlich dafür, dass die Rose immer wieder lädiert wird und nicht so recht weiterwächst.

In einem eher hellen Rot blüht die Strauchrose "Feuerwerk" (Tantau 1962). Sie hatte in diesem Jahr mehr Platz und Licht und blühte deshalb recht schön. Allerdings ist sie sehr krankheitsanfällig.

Die Edelrose "Piano" (Tantau 2007) ist noch eher mickrig. Ich hoffe, dass sie sich in der nähsten Saison besser entwickelt.

Gleich neben dem Haus wächst die Kletterrose "Santana" (Tantau 1985). Erstaunlicherweise wird es ihr neben der Blechwand nicht zu heiß. Da sie schon zu groß ist, muss ich sie im Frühjahr ziemlich stutzen.

Noch dankbarer ist die Kletterrose "Sympathie" (Kordes 1964). Sie hübscht den weißen Frühstückspavillon auf und gedeiht bestens.



Heute geht es in blau/violett weiter

on Dienstag, 3. Januar 2017
Die historische Strauchrose "Cardinal de Richelieu" ist noch relativ neu im Garten. Leider tut sie nicht so, wie ich mir das vorstelle. Sie kränkelt vor sich hin, wächst kaum und nachdem alle Blätter schwarz geworden sind, fielen sie ab. Dabei finde ich ihre Blüten wirklich toll. Vielleicht gefällt ihr das nächste Gartenjahr ja besser.

Gerade noch die Kurve gekriegt hat "Novalis" (Kordes 2010). Sie mickerte jahrelang vor sich und stand eigentlich schon auf meiner Abschussliste. Das hat sie sich anscheinend zu Herzen genommen und gedieh im letzten Gartenjahr prächtig. Sie blühte fast ununterbrochen und war auch sehr gesund. Nun darf sie bleiben ;-).

Da könnte sich auch "Rhapsody in Blue" (Cowlishaw/Warner 2002) ein Beispiel dran nehmen. Wenn diese Pflanze auch in der nächsten Saison nicht Gas gibt, fliegt sie raus. Meist steht sie kahl da, treibt nicht ordentlich aus (ein Blütenstamm trotz Schnitts ist einfach zu wenig!) und zickt einfach nur rum.

Zum Schluss dieses Posts ein absolutes Highlight im Garten: die Ramblerrose "Veilchenblau" (Schmidt 1909). Sie wächst im Zugangsbereich zum Haus und erstreckt sich mittlerweile über einige Rosenbögen, das Dach der Gerätehütte hat sie auch schon erklommen. Sie ist einfach nur schön. Im Frühjahr muss ich sie ein wenig verjüngen und auslichten, aber ich freue mich jetzt schon auf die Blüte. Die Bienen lieben diese Rose auch sehr. Das ist ein Gesumme und Gebrumme, wenn Veilchenblau blüht, dass es eine Freude ist.
Noch ein Plus dieser tollen Ramblerrose: Sie hat fast keine Stacheln!

Wie kann man das Jahr besser beginnen ....

on Montag, 2. Januar 2017
.. als mit einem Besuch im Garten ;-)? Am Vormittag des Neujahrstages gehörte gestern die Autobahn wie immer uns alleine. Der Sturm scheint auch im Garten gewütet zu haben, aber größere Schäden sind uns zum Glück nicht aufgefallen. Eisig kalt war es gestern, sowohl draußen, als auch im Häuschen.
Der nächste Besuch ist in den Semesterferien Anfang Februar geplant und dann rückt die neue Gartensaison eh schon wieder in greifbare Nähe!